Geodaten-Technologie für Kartierung und Vermessung, basierend auf GNSS-, LiDAR- und UAV-Systemen, die die Erfassung räumlicher Daten in zuverlässige Ergebnisse umwandeln.
Erfahren Sie mehr + Weiter mit Geodaten20. Sep. 2026
Standortbezogene Branchen durchlaufen derzeit einen tiefgreifenden technologischen Wandel. Vermessung, Bauwesen, Infrastrukturmanagement, Präzisionslandwirtschaft, Meeresvermessung, Reality Capture und autonome Systeme sind alle auf genaue räumliche Informationen angewiesen, um Planung, Betrieb und Entscheidungsfindung zu unterstützen.
Zwar bilden globale Navigationssatellitensysteme (GNSS) nach wie vor die Grundlage für hochpräzise Positionsbestimmung, doch effiziente georäumliche Arbeitsabläufe stützen sich auf ein breiteres Ökosystem komplementärer Technologien. Trägheitsnavigation, LiDAR, Bildgebung, SLAM, Korrekturdienste, fortschrittliche Algorithmen, Cloud-Plattformen und georäumliche Software arbeiten zunehmend zusammen, um unter realen Bedingungen zuverlässige räumliche Informationen zu liefern.
Diese Entwicklung spiegelt einen umfassenderen Wandel in der Branche wider. Unternehmen benötigen nicht mehr nur Positionierungstechnologie. Sie benötigen integrierte Lösungen, die Messungen in verwertbare Informationen umwandeln, sodass Außendienstteams, Bürofachkräfte und intelligente Maschinen auf derselben räumlichen Referenzbasis arbeiten können.
GNSS bildet das globale Positionsbestimmungssystem, das in den Bereichen professionelle Vermessung, Kartografie, Ingenieurwesen und Navigation zum Einsatz kommt. Durch die Verarbeitung von Signalen aus mehreren Satellitenkonstellationen und Frequenzen können professionelle Empfänger eine stabilere Satellitengeometrie gewährleisten – und zwar bei Projekten, die von städtischen Baustellen über Verkehrskorridore bis hin zu abgelegener Infrastruktur reichen. RTK, Netzwerk-RTK, PPP und PPP-RTK verbessern die Genauigkeit zusätzlich, indem sie Fehler in den Satellitenbahnen und Uhren, atmosphärische Verzögerungen sowie Effekte des Referenznetzwerks abschätzen oder korrigieren.
Hochpräzises GNSS ist heute leichter zugänglich als bei früheren Generationen von Feldgeräten, doch der Einsatz vor Ort stellt nach wie vor eine Herausforderung dar. Signalabschirmungen, Mehrwegausbreitung, dichte Vegetation, städtische Umgebungen, Störungen und komplexes Gelände können die Satellitensichtbarkeit oder die Messqualität beeinträchtigen. In professionellen Arbeitsabläufen kommen daher zunehmend Technologien zum Einsatz, die GNSS ergänzen, anstatt zu versuchen, es zu ersetzen.
Trägheitsnavigationssysteme (INS) spielen eine immer wichtigere Rolle bei der Aufrechterhaltung der Positionsbestimmung, wenn GNSS-Signale vorübergehend nicht verfügbar sind oder an Qualität verlieren. Im Gegensatz zur Satellitenortung berechnen INS die Bewegung mithilfe von bordeigenen Sensoren, die Beschleunigung, Drehung und Ausrichtung messen. In Verbindung mit GNSS tragen diese Messungen dazu bei, eine stabile Positionsbestimmung aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die Flugbahnschätzung und die Bewegungserkennung zu verbessern.
Diese Fähigkeit ist besonders wertvoll für dynamische Anwendungen wie mobile Kartierung, Maschinensteuerung, hydrografische Vermessung und autonome Navigation. Fahrzeuge und mobile Plattformen bewegen sich häufig durch Umgebungen, in denen Satellitensignale durch Gebäude, Brücken, Bäume oder andere Strukturen teilweise abgeschirmt werden. Durch die Kombination von GNSS mit Trägheitsmessungen können Positionierungssysteme auch während dieser Übergänge weiterhin zuverlässige räumliche Informationen liefern. INS ermöglicht zudem Funktionen wie Neigungskompensation und Lagebestimmung, wodurch Fachleute vor Ort genaue Messungen effizienter erfassen können und gleichzeitig der Bedarf an perfekt senkrechten Vermessungsstangen oder wiederholten Beobachtungen verringert wird.
Zu wissen, wo sich ein Objekt befindet, ist nur ein Aspekt des Verständnisses der Umgebung. LiDAR- und Bildgebungstechnologien liefern die Details, die erforderlich sind, um die physische Realität dreidimensional zu erfassen. LiDAR misst Entfernungen, indem es die Zeit erfasst, die Laserimpulse benötigen, um von den umgebenden Oberflächen zurückzukommen, und erzeugt so dichte Punktwolken, die Gelände, Gebäude, Vegetation und Infrastruktur abbilden. Kameras ergänzen diese Informationen, indem sie einen visuellen Kontext liefern, der die Interpretation, Inspektion und Dokumentation unterstützt. Bei genauer Positionierung werden diese Datensätze zu wertvollen Ressourcen für die technische Planung, das Infrastrukturmanagement, digitale Zwillinge und die Inspektion von Anlagen.
Für Fachleute, die im Bereich der 3D-Realitätserfassung tätig sind, wirkt sich die Positionsgenauigkeit direkt auf die Qualität des Endergebnisses aus. Punktwolken, Bilddaten und Vermessungsergebnisse müssen auf einem einheitlichen räumlichen Bezugssystem basieren, bevor sie in Ingenieur- oder GIS-Arbeitsabläufe integriert werden können. Diese Integration von Positions- und Sensortechnologien erweitert kontinuierlich die Möglichkeiten für eine effiziente Datenerfassung vor Ort. Lösungen wie der CHCNAV ViLi i100 zeigen, wie GNSS-RTK, Laserscanning und visuelles SLAM auf einer Handheld-Plattform zusammenwirken können, wodurch Fachleute in der Lage sind, präzise räumliche Informationen in einer größeren Bandbreite von Umgebungen zu erfassen.
Simultaneous Localization and Mapping, allgemein bekannt als SLAM, hat sich zu einer wichtigen Technologie für die Kartierung von Umgebungen entwickelt, in denen GNSS allein keine zuverlässige Positionsbestimmung gewährleisten kann. Anstatt sich ausschließlich auf Satellitensignale zu verlassen, schätzt SLAM kontinuierlich die Position eines sich bewegenden Sensors und erstellt gleichzeitig eine Karte seiner Umgebung. Dieser Ansatz ermöglicht eine effiziente Kartierung in Gebäuden, Industrieanlagen, unterirdischen Räumen, dicht bebauten Stadtgebieten, Wäldern und anderen Umgebungen, in denen der Satellitenempfang eingeschränkt sein kann. SLAM ersetzt GNSS nicht, sondern erweitert die Möglichkeiten moderner georäumlicher Arbeitsabläufe.
In Kombination mit LiDAR, Bildgebungssystemen, Trägheitssensoren und fortschrittlicher Verarbeitungssoftware bietet es eine praktische Lösung für die Erfassung komplexer Umgebungen, die andernfalls mehrere Vermessungsmethoden erfordern würden. Da Infrastrukturprojekte immer vielfältiger werden, gewinnt die Fähigkeit, nahtlos zwischen Außenbereichen und Umgebungen mit eingeschränkter GNSS-Verfügbarkeit zu wechseln, für Geodatenfachleute zunehmend an Bedeutung.
Eine hochpräzise Positionierung hängt nicht nur von den Feldgeräten ab, sondern auch von der sie unterstützenden Korrekturinfrastruktur. Korrekturdienste verbessern die GNSS-Genauigkeit, indem sie Fehler in den Satellitenbahnen und -uhren, atmosphärische Verzögerungen sowie Effekte des Referenznetzes abschätzen. Sie beseitigen jedoch keine lokalen Hindernisse, Mehrwegausbreitung oder Funkstörungen; diese müssen durch Empfängerkonstruktion, Sensorfusion, Standortverfahren und Qualitätskontrolle berücksichtigt werden. Je nach Projektanforderungen können Korrekturen über lokale GNSS-Basisstationen, CORS-Netzwerke, Internetdienste, Mobilfunk, Funkverbindungen oder Satellitenübertragungen bereitgestellt werden.
Für Nutzer von CHC Navigation ist es wichtig, den Unterschied zwischen den Korrekturdiensten zu verstehen. PointSky stellt über Satellit übertragene L-Band-GNSS-Korrekturen bereit und eignet sich daher besonders für Anwendungen, bei denen die Internetverbindung eingeschränkt ist. PointNet hingegen liefert Korrekturen über NTRIP und Mobilfunk und unterstützt damit vernetzte RTK-Arbeitsabläufe. Beide sind Teil der PointX-Positionierungsinfrastruktur. Unabhängig von der Übertragungsmethode bilden Korrekturdienste einen wesentlichen Bestandteil des Positionierungsökosystems, indem sie Satelliten, Referenzstationen, Kommunikationsnetze, Verarbeitungsalgorithmen und Anwender vor Ort zu einer zuverlässigen Positionierungsinfrastruktur verbinden.
Genaue Feldmessungen sind nur der Anfang des georäumlichen Arbeitsablaufs. Ihr Wert hängt davon ab, wie effizient sie verarbeitet, validiert und angewendet werden können. Algorithmen führen Sensorbeobachtungen zusammen, schätzen Bewegungsbahnen, registrieren Punktwolken, klassifizieren Merkmale, erkennen Inkonsistenzen und unterstützen die Qualitätskontrolle. Mit wachsenden Datensätzen gewinnen Verarbeitungsleistung und transparente Validierung zunehmend an Bedeutung – sowohl für die Produktivität als auch für das Vertrauen in die Endergebnisse.
Software spielt eine ebenso wichtige Rolle, indem sie Rohmessdaten in praxistaugliche Ergebnisse umwandelt. Feldanwendungen steuern die Datenerfassung und Qualitätskontrolle, während Bürosoftware die Verarbeitung, Visualisierung, Analyse und Integration mit Ingenieur- und GIS-Plattformen unterstützt. Die cloudbasierte Zusammenarbeit verbessert die Effizienz des Arbeitsablaufs zusätzlich, indem sie es Feldteams und Büromitarbeitern ermöglicht, Daten schneller auszutauschen und die Zeit zwischen Datenerfassung und Projektabgabe zu verkürzen. Plattformen wie CHCNAV CoCloud veranschaulichen, wie vernetzte Softwareumgebungen die Zusammenarbeit vereinfachen und gleichzeitig eine schnellere Entscheidungsfindung über den gesamten Projektlebenszyklus hinweg ermöglichen.
Geodaten stehen selten für sich allein. Im Feld erfasste Vermessungsdaten werden oft Teil viel größerer digitaler Ökosysteme, die die Bereiche Ingenieurwesen, Bauwesen, Anlagenmanagement, Umweltüberwachung und Infrastrukturbetrieb unterstützen. Dies erfordert, dass Positionierungstechnologien nahtlos in CAD-, GIS-, BIM- und Enterprise-Asset-Management-Plattformen integriert werden können. Offene Standards und einheitliche Datenformate spielen eine entscheidende Rolle dabei, sicherzustellen, dass räumliche Informationen in jeder Phase eines Projekts zugänglich bleiben.
Interoperabilität hilft Unternehmen zudem dabei, langfristige Investitionen zu schützen, indem sie es ihnen ermöglicht, Informationen aus verschiedenen Technologien zu kombinieren, ohne dass dabei unzusammenhängende Arbeitsabläufe oder unnötiger Doppelarbeit entstehen. Angesichts der zunehmenden digitalen Transformation werden vernetzte Geodaten-Ökosysteme für Unternehmen, die den Wert ihrer räumlichen Daten maximieren möchten, immer wichtiger werden.
CHC Navigation entwickelt Technologien, die Positionierung, Navigation, Kartierung, Sensorik und Software zu praktischen Lösungen für professionelle Anwender vereinen. Anstatt GNSS, LiDAR, Trägheitsnavigation, SLAM, Korrekturdienste und Software als separate Technologien zu betrachten, konzentriert sich das Unternehmen darauf, diese in vollständige Arbeitsabläufe zu integrieren, die die Datenerfassung vereinfachen und die betriebliche Effizienz verbessern. Dieser Ansatz spiegelt die sich wandelnden Anforderungen der standortbezogenen Branchen wider. Vermessungsingenieure, Ingenieure, GIS-Fachleute, Infrastrukturbetreiber und Bauteams benötigen zunehmend Lösungen, die nahtlos von Feldmessungen zu zuverlässigen Ergebnissen führen und dabei Genauigkeit, Konsistenz und Kompatibilität mit bestehenden digitalen Arbeitsabläufen gewährleisten.
Durch die Kombination komplementärer Technologien innerhalb eines einheitlichen Ökosystems unterstützt CHC Navigation Unternehmen dabei, räumliche Rohdaten in verlässliche Informationen umzuwandeln, die eine bessere Planung, schnellere Entscheidungsfindung und eine effizientere Projektdurchführung ermöglichen.
CHC Navigation (CHCNAV) entwickelt fortschrittliche Lösungen für Kartografie, Navigation und Ortung, die darauf ausgelegt sind, Produktivität und Effizienz zu steigern. CHCNAV bedient Branchen wie Geodaten, Landwirtschaft, Maschinensteuerung und Autonomie und liefert innovative Technologien, die Fachleute unterstützen und den Fortschritt der Branche vorantreiben. Mit einer globalen Präsenz in über 140 Ländern und einem Team von mehr als 2.200 Fachkräften gilt CHC Navigation als führendes Unternehmen in der Geodatenbranche und darüber hinaus. Weitere Informationen zu CHC Navigation [300627.SZ] finden Sie unter: https://www.chcnav.com/about/overview
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